28. Mai 2013

Großes Potenzial für Mobile Marketing

© Mac.Creatives, Fotolia.com

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Was ist eigentlich aus Facebook Home geworden? Und was kann man von daraus für Mobile Marketing lernen?

Ein Gastbeitrag von Markus Krause

Im April 2013 hat Facebook seine App Facebook Home vorgestellt, mit der Android-Betriebssysteme für Smartphones und Tablets ganz auf die Facebook-Nutzung abgestimmt werden. Die ganze Nutzeroberfläche des Betriebssystems wird Facebook. Das war eine kleine Überraschung, denn eigentlich hatte die IT- und Marketing-Welt erwartet, dass Facebook ein eigenes Smartphone herausbringen würde. Mark Zuckerbergs Begründung, dass die Software-Lösung passender sei als ein eigenes Smartphone herauszubringen, überrascht, leuchtet aber ein. Angesichts der Marktmacht von iPhone auf der einen Seite und den Geräten unter Android auf der anderen Seite wäre Facebook nur ein kleiner Spieler im Markt gewesen.

Ist Android Open Source Software?

So hat Facebook einen eleganten Weg gewählt und sich die die Tatsache, dass Android im Prinzip ein Open-Source-System ist, das jeder nach Belieben ändern kann (Google als Android-Hauptentwickler folgt der reinen Lehre der Open-Source-Software aber nur eingeschränkt, wie vielfach kritisiert wird.

Noch viel Volumen für Mobile Marketing

Die Marketing-Betrachtungsweise von Facebook Home ist noch interessanter als der technische Aspekt. Denn nach seinem Start hat man von der Facebook-Software wenig gehört. Sollte die App ihre fünfzehn Minuten Ruhm schon hinter sich haben? Die Downloadzahlen sinken.

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