14. September 2016

Personal Branding: Die Vermarktung der Marke Ich

Personal Branding

(c) cacaroot/Fotalia

Personal Branding ist so aktuell wie nie. Wer auf sich aufmerksam macht, wird wahrgenommen. Das war schon immer so – nur ging das früher nicht so einfach wie heute. Vorbei die Zeiten, in denen vor allem Journalisten entscheiden, über wen oder was und wie berichtet wird.

Dank Digitalisierung hat es jeder selbst in der Hand, sich selbst auf verschiedenen Kanälen zu vermarkten. Das gilt für Stars und Sternchen ebenso wie für Politiker, Führungskräfte, Freiberufler oder jeden, der aufgrund seines Expertenwissens etwas zu sagen hat. Das heißt allerdings nicht, dass auf die klassischen Medien zu verzichten ist. Beim Personal Branding macht es der Mix – und natürlich die richtige Strategie dahinter.

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28. Mai 2013

Großes Potenzial für Mobile Marketing

Was ist eigentlich aus Facebook Home geworden? Und was kann man von daraus für Mobile Marketing lernen?

Ein Gastbeitrag von Markus Krause

© Mac.Creatives, Fotolia.com

© Mac.Creatives, Fotolia.com

Im April 2013 hat Facebook seine App Facebook Home vorgestellt, mit der Android-Betriebssysteme für Smartphones und Tablets ganz auf die Facebook-Nutzung abgestimmt werden. Die ganze Nutzeroberfläche des Betriebssystems wird Facebook. Das war eine kleine Überraschung, denn eigentlich hatte die IT- und Marketing-Welt erwartet, dass Facebook ein eigenes Smartphone herausbringen würde. Mark Zuckerbergs Begründung, dass die Software-Lösung passender sei als ein eigenes Smartphone herauszubringen, überrascht, leuchtet aber ein. Angesichts der Marktmacht von iPhone auf der einen Seite und den Geräten unter Android auf der anderen Seite wäre Facebook nur ein kleiner Spieler im Markt gewesen.

Ist Android Open Source Software?

So hat Facebook einen eleganten Weg gewählt und sich die die Tatsache, dass Android im Prinzip ein Open-Source-System ist, das jeder nach Belieben ändern kann (Google als Android-Hauptentwickler folgt der reinen Lehre der Open-Source-Software aber nur eingeschränkt, wie vielfach kritisiert wird.

Noch viel Volumen für Mobile Marketing

Die Marketing-Betrachtungsweise von Facebook Home ist noch interessanter als der technische Aspekt. Denn nach seinem Start hat man von der Facebook-Software wenig gehört. Sollte die App ihre fünfzehn Minuten Ruhm schon hinter sich haben? Die Downloadzahlen sinken.

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22. April 2013

Das Social Media-Dilemma der BBC

Dieter Poschmann / pixelio.de

Dieter Poschmann / pixelio.de

Ein Song von 1939 bringt die BBC und andere britische Rundfunkstationen in ein Dilemma. Was kann man daraus für die Social Media Kommunikation lernen?

Ding dong! The witch is dead“ ist ein Kinderlied aus dem Film „The Wizard of Oz“ (Der Zauberer von Oz) mit Judy Garland aus dem Jahr 1939, das es im April 2013 bis auf Platz 2 der britischen Charts geschafft hat. Warum ist dieser Song auf einmal so populär?

Strategische Planung in Social Media

Die Chartplatzierung ist das Ergebnis von strategischer Planung in Social Media. Die Facebook-Gruppe „Make ‚Ding dong the witch is dead‘ number 1 the week Thatcher dies“ wurde bereits 2007 gegründet und hat derzeit über 11.000 Mitglieder. Ihr gesetztes Ziel hat sie nicht ganz erreicht, aber fast: Der Song hat am 14. April 2013 Nummer 2 in den britischen Charts belegt – in den itunes-Charts ist er sogar auf Platz 1 gestiegen. Und natürlich gibt es schon etliche Mashups – hier eine Rockversion mit klarem Bezug zu Margaret Thatcher.

Die hohe Chartplatzierung des Songs hat die BBC und andere britische Rundfunk- und Fernsehsender in ein Dilemma gestürzt. Denn einerseits ist „Ding dong! The witch is dead“ ein harmloser, unverfänglicher Song. Andererseits ist klar, wer mit der „Hexe“ in diesem Falle gemeint ist. Der Kontext des Todes von Margaret Thatcher stellt die Sender vor die Entscheidung, entweder den Song zu spielen und damit auf diese wenig subtile Ausprägung britischen Humors (man könnte es auch schlicht für eine Geschmacklosigkeit halten) einzugehen. Oder sie spielen „Ding dong! The witch is dead“ nicht, setzen sich damit aber dem Vorwurf der Zensur aus, denn die Charts sind ja Ausdruck dessen, was die Mehrheit der Britinnen und Briten hören möchte.

Das Dilemma in schönstem britischen Englisch zusammengefasst vom BBC-Frühstücksfernsehen: http://goo.gl/1gByt.

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11. April 2013

B-to-B-Kommunikation in Social Networks

Der Marktführer als Exot

Kein Kommunikationsmix ist im Jahr 2013 vollständig ohne Social Media. Zumindest für die B-to-C-Kommunikation ist das gesetzt. Genauso gilt als gesichert, dass Facebook und Google+ für die B-to-B-Kommunikation (Business-to-Business-Kommunikation) überflüssig sind. Ist das wirklich so? Wenn B-to-B-Unternehmen ihren Kommunikationsmix mit Social-Media-Maßnahmen komplettieren möchten, werfen sie ihren Blick zuerst auf das naheliegende: xing.com für den deutschsprachigen Raum, LinkedIn für den englischsprachigen.

Die Schwierigkeit für die B-to-B-Kommunikation ist, dass Facebook für Freizeit steht

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Wer es etwas origineller angehen möchte, kann sich aber auch den Marktführer anschauen: Facebook. Paradoxerweise ist der Marktführer unter den Social Networks der Exot der B-to-B-Kommunikation, denn Facebook gilt als endkundenzentriert. Nun ist es aber auch so, dass viele Geschäftsleute auf Facebook sind. Nur eben, bildlich gesprochen, in „Jeans und T-Shirt“ und nicht im „Business-Outfit“ (ich selbst bin da keine Ausnahme). Die Herausforderung besteht also darin, die potenziellen Interessenten für die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu identifizieren und sie trotz ihres Freizeitmodus dafür zu interessieren. Facebook selbst hat dem amerikanischen Magazin Inc. gegenüber betont, dass es zusehends auch Anzeigenkunden aus dem B-to-B-Bereich gewinne. Das mag sein – aber was sollte Facebook auch sonst sagen? Ob die gesteigerte Anzahl an Anzeigen daher kommt, dass Facebook allgemein wächst, oder ob Unternehmen testen, ob und wie sich Facebook für B-to-B-Kommunikation eignet und es ein fester Bestandteil des Marketing-Mixes von B-to-B-Unternehmen wird, wird sich zeigen.

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