21. Juni 2016

Storytelling im B2B, mit Erfolg für die PR

Storytelling im B2B: Denise Schindler trifft US Präsident und Bundeskanzlerin auf der HMI. Fortis PR

Denise Schindler stellt auf der HMI 2016 ihr Prothesenprojekt Präsident Obama und Bundeskanzlerin Merkel vor. (c) Autodesk

Fantastisch – so ein Moment

Es ist Dienstagvormittag, der 26. April 2016. Denise Schindler steht auf der Hannover Messe. Neben ihr zwei der mächtigsten Politiker der Welt: Angela Merkel und Barack Obama. Sie sind gerade zu ihr an den Stand gekommen. Den Stand des amerikanischen 3D-Softwareherstellers Autodesk. Es ist ein magischer Moment für Autodesk, aber auch für Denise, die gerade erklärt, wie ihre Beinprothese dank 3D-Software und 3D-Druck kostengünstig und schnell gefertigt wurde. Die junge Frau aus dem Landkreis Dachau bei München spricht klar und deutlich. Sie wirkt überzeugend. Sie weiß genau, was sie erzählen möchte, was sie rüberbringen will. Denise hat fest vor, als erste Sportlerin der Welt mit einer 3D-gedruckten Radprothese paralympisches Gold zu holen. Ihre zweite große Botschaft ist, warum diese Fertigungstechnik gerade auch für behinderte Kinder bahnbrechend ist.

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4. Dezember 2014

Transmediales Storytelling

transmediales Storytelling

(c) Rawpixel

Geschichten lassen sich auch über mehrere Medien erzählen. Wir erklären, welche Formen transmedialen Erzählens es gibt und worauf Erzähler unbedingt achten sollten.

Storytelling ist ein Weg, um das Publikum zu begeistern und zu berühren. Warum diese Kunst so berührt, hatten wir hier erklärt.

Jede Geschichte lässt sich unterteilen: In Akte, aber auch in kleinere Einheiten, die im Englischen Plots genannt werden. Plot beschreibt, wie die Teile einer Erzählung zueinander in Beziehung stehen. Denn Geschichten können chronologisch erzählt werden, aber sie müssen es nicht. Berühmtes Beispiel von Geschichten, die mit Zeiten spielen, ist der Filmklassiker „Pulp Fiction“: erst am Ende erschließt sich dem Zuschauer, wie die Episoden zusammenhängen. Der Film würde chronologisch erzählt viel von seiner Spannung verlieren, dennoch wäre es ein interessantes Gedankenexperiment, wie er chronologisch aussähe – hier ist eine Grafik dazu.

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6. Mai 2014

Best Practices für PR-Storytelling – LEGO

Die berühmten LEGO Steine © Niels Åge Skovbo, FOKUS

Die berühmten LEGO Steine © Niels Åge Skovbo, FOKUS

Zu unserem letzten Blogpost über Best Practices im PR Storytelling passt ein sehr aktuelles Beispiel, was wir als P.S. nachliefern wollen: Über LEGO berichteten im April alle wichtigen deutschen Printmedien – Titelgeschichte im Capital, 2-Seiten-Bericht im SZ-Magazin, Story im Stern, Spiegel usw. Sämtliche Artikel loben den wirtschaftlichen Wiederaufstieg LEGOs zum zweitgrößten Spielwarenhersteller der Welt unter der Ägide seines CEOs Jørgen Vig Knudstorp. Zur Erinnerung: 2004 stand das dänische Unternehmen kurz vor der Pleite und musste weltweit 1000 Jobs streichen. Neben dem gelungenen Turnaround loben die Journalisten LEGOs erfolgreiche Markenstrategie, die vor allem auf der alterslosen positiven Identifikation und den Spielspaß mit den Plastiksteinchen basiert.

PR-Coup zum Filmstart

Die LEGO-Geschichte ist nicht neu und wird, wie die Wirtschaftswoche in einer sehr guten Analyse bemerkt, seit gut zwei Jahren immer wieder erzählt. Anlass für die geballten Erwähnungen im April ist der erste LEGO-Film, der gerade in unseren Kinos mit Erfolg läuft. Was aber die PR-Leistung in keiner Weise schmälert, im Gegenteil. Sie beweist, dass das Unternehmen weiß, welche Bausteine eine gute Story ausmachen.

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21. Januar 2014

Storytelling IV – Best Practices

In unseren vorigen Blogposts haben wir ausgeführt, worauf man beim Storytelling achten sollte und warum es funktioniert. Nun haben wir nach schönen Beispielen gesucht, bei denen Unternehmen ihre Story über ihre gesamte Kommunikation spannen. Dabei haben wir festgestellt, dass das gar nicht so einfach zu finden ist.

Umso schöner ist aber ein punktuelles Beispiel, in dem eine starke, emotionale Geschichte erzählt wird, bei der aber trotzdem das Produkt im Mittelpunkt steht:

Google erzählt uns hier eine wunderbare Geschichte. Wunderbar deshalb, weil sie aus mehreren Gründen geschickt gemacht ist. Aber schauen wir uns die Story und ihren Aufbau genauer an.

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29. November 2013

Storytelling III: Wie fängt man an?

Bevor Sie eine gute Geschichte erzählen können, sollten Sie sich einige Dinge über Ihr Publikum, aber auch über sich klar machen. Wir erklären, was

Storytelling im Unternehmen: auf die eigene Geschichte und Werte konzentrieren

Storytelling im Unternehmen: auf die eigene Geschichte und Werte konzentrieren

Dass die Geschichte, die Sie über Ihr Unternehmen erzählen, sowohl grundlegend als auch emotional sein sollte, haben wir Ihnen schon erläutert. Hier geben wir Ihnen konkrete Hinweise, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihre Geschichte finden und erzählen.

Glaubenssätze für Storyteller

Wenn man Storytelling als Marketing-Instrument einsetzen möchte, sollte man sich zu Anfang einige Fragen stellen und sich Grundsätzen öffnen – Werner T. Fuchs nennt sie „Glaubenssätze“:

  1. Marketing ist die Beeinflussung menschlichen Verhaltens mit dem Ziel, dass sich der Beeinflusste mein Produkt (…) aneignen will und dafür den von mir festgelegten Preis zu zahlen bereit ist.
  2. Um (das) zu erreichen, muss ich mein Produkt (…) in eine Geschichte verpacken, deren Aufführung beim gewünschten Publikum ankommt.
  3. Je besser ich die Wirkungskräfte der an einer Inszenierung beteiligten Elemente kenne und danach diese Elemente auswähle und aufeinander abstimme, desto gelungener wird die Aufführung sein.
  4. Da menschliches Wahlverhalten primär vom Unterbewussten gesteuert wird, muss ich für die Zeichensprache des Unbewussten geeignete Übersetzer suchen.
  5. Übersetzer finde ich eher bei Geschichtenerzählern als bei Verfassern von Lehrbüchern.
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7. November 2013

Storytelling II – Warum es funktioniert

Wir hatten in unserem ersten Blogpost über Storytelling versprochen, wir würden eine Begründung nachreichen, warum Storytelling als Marketing-Tool funktioniert. Hier ist sie nun:

Storytelling: Das Gehirn liebt Geschichten (c) Bryant Arnold - www.cartoonaday.com

Storytelling: Das Gehirn liebt Geschichten (c) Bryant Arnold – www.cartoonaday.com

Die Grundannahme des Storytelling ist, dass das Unbewusste einen wesentlichen Teil des menschlichen Verhaltens steuert. Also auch das Kaufverhalten. Oder, wie Werner T. Fuchs es sinngemäß formuliert: Das Unterbewusstsein fällt die Kaufentscheidung, das Bewusstsein begründet sie.

Werner T. Fuchs hat in seinem Buch „Warum das Gehirn Geschichten liebt“ Mechanismen des Storytelling dargestellt. In diesem Band erläutert er nicht nur, was eine Geschichte überhaupt ausmacht, sondern bringt auch zahlreiche Beispiele aus der Welt des Marketings und verknüpft diese Beispiele innovativ mit den Erkenntnissen der Hirnforschung.

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