23. September 2011

Social Media – wer soll´s machen?

Gastblog von Stephan Raif

In den letzten zwei Jahren, in denen das Thema Social Media für viele wie aus dem Nichts plötzlich aufpoppte, habe ich große Unsicherheiten im Umgang mit der (nicht mehr so ganz) neuen Kommunikationsform beobachtet.

Zuerst Unsicherheit: Was ist eigentlich Social Media? Kinderkram oder der angesagte Kommunikationskanal? Werde ich von facebook oder Google ausspioniert, wenn ich mich anmelde? Muss ich mich mit Leuten, die ich überhaupt nicht mag, vernetzen? Und so weiter… Auch heute treffe ich noch viele Privatpersonen und Unternehmen, die Social Media entweder für ein Hexenwerk halten oder es völlig überbewerten. Sowohl das eine als auch das andere Extrem ist falsch.

JA, Social Media ist derzeit ein Hype. JA, facebook hat weltweit schon so viele Teilnehmer, dass es (nach China und Indien) das drittgrößte Land der Erde wäre. JA, die User lassen sich für viele Produkte und Dienstleistungen einfach selektieren und ansprechen. Und, JA – die Teilnahme bei facebook (und den meisten anderen sozialen Medien) ist kostenlos.

Aber NEIN, Social Media ist keine Strategie – sie ist ein Kommunikationskanal. NEIN, Social Media ist nicht kostenlos, denn die Arbeit mit dem Medium und der Community kostet Geld. NEIN, aus Social Media kann man sich als Unternehmen kaum raushalten, denn garantiert wird schon längst über Ihr Angebot diskutiert – ohne eigene Präsenz kriegen Sie das nur nicht mit. Und NEIN, Social Media ist kein Verkaufskanal. Zumindest noch nicht.

Was aber kann Social Media? In erster Linie: Dialog. Das ist das eigentlich Neue, das Tolle und das Revolutionäre an diesem Medium. Erstmals erhalten die Unternehmen sofort Feedback auf Handlungen, ihre Produkte oder Dienstleistungen – häufig „postwendend“, ehrlich und unverblümt. Damit muss man umgehen können. Denn so bildet sich die Online-Reputation (die nicht unbedingt deckungsgleich mit der Offline-Reputation sein muss).

Wer also sollte sich am besten auf Dienstleisterseite um Ihren Social Media Auftritt kümmern? Die Onliner, die nur Bits & Bytes sehen? Die Marketiers, die sich mit kreativen Apps und Kampagnen selbst verwirklichen wollen? Oder die PR-Leute, die sich schon seit Jahr und Tag mit dem positiven Reputationsaufbau von Personen, Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen beschäftigen?

Zugegeben, das ist eine Suggestiv-Frage. Jedoch ist eines nicht von der Hand zu weisen: Ihre PR-Agentur weiß, wie man sich in Wort und Bild öffentlich bewegt, wie man sich vernetzt. Sie schreiben und argumentieren glaubwürdig und authentisch – schließlich machen sie ja keine Werbung. Und sie können besonnen auf Krisen reagieren – nämlich zeitnah im offenen Dialog. Genau das sind auch die Grundregeln für den Umgang mit sozialen Medien.

Deshalb ist Social Media auf Dienstleistungsseite bei Ihrer PR-Agentur bestens aufgehoben. Hier können Sie davon ausgehen, dass alle Beiträge zum Wohl Ihres Unternehmens verfasst werden. Eben so, dass der Reputationsaufbau sowohl online als auch offline gleichermaßen positiv stattfindet.

Falls Ihre eigene PR-Agentur (wie derzeit die meisten) noch ahnungslos in punkto Social Media ist, dann wenden Sie sich doch vertrauensvoll an Fortis PR. Diese Agentur kennt sich aus und berät Sie gerne (und das ist dann doch wieder Werbung – ich kann´s halt nicht lassen ;-)

Stephan Raif
Marketing- und Kommunikationsberatung

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