19. Mai 2014

Smart Car: Internet als Beifahrer

© Serg Nvns, Fotolia.com

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Fast alle von uns haben ein internetfähiges Gerät in der Tasche. Und bereits viele Autos haben internetfähige Navigationssysteme. Dass diese Systeme mit dem Internet der Dinge zusammenwachsen, ist absehbar: Willkommen Smart Car.

Ein sperriges Schlagwort der IT-Branche ist Ubiquitous Computing, was aber nichts anderes als „allgegenwärtiges Rechnen“ heißt. Was beim ersten Lesen Science Fiction zu sein scheint, ist gar nicht so weit der von der Realität entfernt. Schließlich hat fast jeder heutzutage einen Computer in der Tasche, der etliches mehr leistet als die Computer, die für die Mondlandung genutzt wurden, wie die „Zeit“ schon 2002 festgestellt hat – fünf Jahre, bevor Apple das erste iPhone vorgestellt hat.

Navigation und Kommunikation im Smart Car ist allgegenwärtig

Das Smartphone deckt einen gehörigen Bedarf an Kommunikation, Orientierung und Unterhaltung ab. Aber an einer Stelle ist der Bedarf noch größer: im Auto. Das zeigt sich schon daran, dass fast jeder Autofahrer telefoniert. Sei es illegal mit dem Gerät in der Hand, sei es über das übliche Kabel-Headset, das aber mehr von Teenagern in der S-Bahn eingesetzt zu werden scheint als von Autofahrern. Das Bluetooth-Headset scheint von Kurierfahrern bevorzugt zu werden. Und die luxuriöseste Variante im Auto zu telefonieren, bieten die Navigations-/Kommunikations-Systeme moderner Premiummodelle.

Smart Car: Offene Schnittstellen sind entscheidend

BMW beispielsweise erlaubt eine ganze Menge Tricks. Dass der Fahrer sein Smartphone per Bluetooth mit dem Navi verbinden kann, ist ganz normal. Aber aktuelle Systeme erlauben auch, iPods anzuschließen, DVDs abzuspielen (bald sicher auch Blu-Rays) und – was ich besonders cool finde – Spielkonsolen anzuschließen. Ein Beitrag zur Fahrsicherheit ist sicherlich die Sprachausgabe, die SMS vorliest, wie Ford in seiner Werbung betont.

Das Mooresche Gesetz ermöglicht immer mehr

Das gute alte Mooresche Gesetz sorgt also – in Verbindung mit standardisierten Schnittstellen – auch im Auto für mehr Unterhaltung und Orientierung. Aber wie bei jeder technischen Entwicklung nach der Pferdekutsche ist die technische Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Denn noch ist das Netz nicht überall. Das Internet der Dinge steht erst noch vor seinem Durchbruch, auch wenn es auf dem Mobile World Congress 2014 bereits heftig diskutiert worden ist.  Aber dass das Navi eines Autos über das angedockte Handy die Parkuhr bezahlt, die mit dem  Internet der Dinge verbunden ist, halte ich angesichts der skizzierten Realitäten und Möglichkeiten nicht mehr für so abwegig.

Und ihr?

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