6. September 2013

Internet der Dinge – was erwartet uns?

Welche Auswirkungen hat das Internet der Dinge auf unseren Alltag?

Berater und Zukunftsforscher bewerten das Internet der Dinge als disruptive Technologie. Als „disruptiv“ wird eine Technologie bezeichnet, wenn sie das Potenzial hat, die Industrie durcheinander zu wirbeln und alte Technologien, Vorgehensweisen und Konzepte zu verdrängen. Daraus folgt auch, dass das Internet der Dinge unser aller Umgang mit Produkten deutlich beeinflussen und verändern wird.

Industrie 4.0 – Internet der Dinge in der Industrie

Internet der Dinge: Die physische Welt verschmilzt mit dem Internet (c) Alex Bauer, Fotalia

Internet der Dinge: Die physische Welt verschmilzt mit dem Internet (c) Alex Bauer, Fotalia

Da Internet der Dinge ermöglicht Maschinen, über das Internet miteinander zu kommunizieren (Machine-to-Machine oder M2M). Was banal klingen mag, hat einen sehr hohen Einfluss auf die herkömmlichen Produktionsprozesse. Wenn alles mit allem vernetzt ist und miteinander kommuniziert, müssen Unternehmen ihre Prozesse umstellen, um davon zu profitieren. Es ist zu erwarten, dass die physische Welt mit dem Internet verschmilzt und dadurch vollkommen neue Dienste und Geschäftsmodelle entstehen. Die M2M-Kommunikation beeinflusst Produktentwicklung, Konstruktion, Produktion aber auch Supply, Maintenance und Support. Kurzum, sie wirkt sich auf sämtliche Unternehmensprozesse aus. Nicht umsonst unterstützen Unternehmen wie unsere Kunden Bosch Software Innovations oder Autodesk ihre Kunden dabei, sich für das Internet der Dinge nachhaltig aufzustellen.

„Umgebungsintelligenz, Ambient Intelligence, wird im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge eine immer größere Rolle spielen. Sensoren geben während der Nutzung von Maschinen, Gebäuden oder sogar von Konsumgütern laufend Rückmeldung. Diese Informationen bieten die Grundlage für eine optimierte Instandhaltung der Maschinen und gleichzeitig ein Ansatzpunkt, wo zukünftige Konstruktionen weiter verbessert werden können“, erklärt Chris Douglass von Autodesk.

Ambient Intelligence und Internet der Dinge im Alltag

Das Internet der Dinge wird auch bei der Energiewende eine Rolle spielen. Etwa, wenn Hausgeräte sich dann einschalten, wenn der Strompreis unter einen bestimmten Schwellenwert sinkt. So lassen sich Strompreis, Stromverbrauch und Netzauslastung intelligenter und effizienter koppeln. Smart Grid heißt das Schlagwort für intelligente Stromnetze und -verbraucher. Ambient Intelligence werden wir auch in Konsumprodukten erleben, so geben Sensoren in unseren Turnschuhen Auskunft über unser Laufverhalten oder Kühlschränke wissen über unser Ess- und Kochverhalten Bescheid. Auf der Sorgenseite dieser Entwicklung steht die Frage, wer auf unsere Persönlichkeitsrechte und den Datenschutz aufpasst.

Zukunftsvisionen sind immer spannend. Je spannender, desto länger sie zurückliegen und desto besser man sie überprüfen kann. Das Internet der Dinge ist keine Vision, sondern ein Trend, der schon in der Gegenwart angekommen ist. Ich bin überzeugt davon, dass es uns in naher Zukunft spannende Dinge bringen wird.

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